Bundeswettbewerb der Initiative „Deutschland summt!“ Bayernweiter Pflanzwettbewerb der Stiftung für Mensch & Umwelt

GKS-Berlin

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Ich bin Biologielehrer an einem Berliner Gymnasium in Charlottenburg-Wilmersdorf. Seit dem Juli 2016 lege ich mit Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines langfristigen Projekts unter dem Namen "Ab ins Beet - Zukunft nachhaltig gestalten" einen Schulgarten an. Dazu werden eine verlassene Kugelstoßanlage und die Reste des ehemaligen Gartens des Hausmeisters umfunktioniert. Im Zentrum dieser pädagogischen Arbeit steht vor allem der praxisorientierte Teil, in dem wir u.a. eigenes Gemüse, frisches Obst und verschiedene Kräuter anbauen möchten. Unter dem Aspekt des Urban Gardening möchte ich Schülerinnen und Schüler für diese naturnahe und nachhaltige Arbeit begeistern und ihr Interesse fördern. Gerade für Kinder aus dem Stadtgebiet bietet diese Arbeitsgruppe die einzige Möglichkeit sich auf diese Weise mit dem Thema Selbstversorgung aktiv zu beschäftigen. Am bedeutendsten ist aber der Spaß, den die Schülerinnen und Schüler dabei erfahren sollen: man bewegt sich an der frischen Luft, hört Vögel und riecht die verschiedenen Düfte, die ein Garten bietet. Die Kinder bekommen die Gelegenheit Verantwortung zu übernehmen und sehen ihren eigenen Erfolg der Gartenarbeit. Auf der anderen Seite muss auch Geduld erprobt werden und manchmal sicher auch mit Misserfolgen umgegangen werden. Der Aspekt der gesunden Ernährung von Kindern - frei von Pestiziteinsatz oder gentechnisch veränderten Lebensmitteln - stellt sich dabei automatisch in den Vordergrund. Seit diesem Schuljahr führen Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs im Rahmen ihrer sogenannten Studienzeit (eine selbstständige Arbeitszeit, in der man an Hausaufgaben, am Computer oder eben neuerdings im Garten arbeiten kann) erste Gestaltungen durch. Wir haben Hochbeete angelegt und einen Kompostsilo errichtet. Mit dem Beginn der aktuellen Vegetationszeit haben wir unsere Arbeit intensiviert, wobei u.a. ein Gewächshaus errichtet und eingeweiht wird und ein Kartoffelacker angelegt wurde. Das Projekt steckt natürlich noch in seinen Kinderschuhen. Trotzdem ist uns schon viel Enthusiasmus von Schülern, Eltern und Kollegen entgegengebracht wurden. Mit der Teilnahme am Projekt "Wir tun was für Bienen" möchten wir nun unseren Fokus noch weiter auf den Aspekt legen, dass wir eine ursprünglich versiegelte Fläche der Großstadt nun wieder ergrünen und erblühen lassen.


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